Quo Vadis, deutsches Eishockey?

Dem Frühlingsmärchen folgt das Frühjahrschaos. Der sportlichen Sternstunde folgt der Exodus. Die WM gibt Mut, die DEL zeigt die harte Realität: Das deutsche Eishockey zwischen Himmel und Hölle.

QUO VADIS, DEUTSCHES EISHOCKEY?

CC by eleaf, DVS Photographer, cris-sy

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Auf internationaler Ebene glänzte Deutschland mit großem Herz und Teamgeist. In der höchsten deutschen Eishockeyliga DEL hingegen herrschen leere Taschen und Zwistigkeiten vor.

Profi-Eishockey steckt in Deutschland seit jeher in den Kinderschuhen. Weit abgeschlagen hinter Sportarten wie Fußball, Handball oder Basketball kämpft das deutsche Eishockey um eine gesellschaftliche Basis. Selbst Nischensportarten beherbergen mit Michael Schumacher, Georg Hackl oder Timo Boll internationale Stars aus Deutschland.

Dann endlich schaffte es die Heim-Weltmeisterschaft, verkrustete Vorurteile abzusprengen: Der brutale Sport, die vielen Verletzungen oder auch der amerikanische Kommerz. In Deutschland, das Land des Vereinssports und Ehrenamtes, blitzte ein Lichtblick auf. Mit Dennis Endras wurde sogar ein deutscher Spieler zum besten Akteur des gesamten WM-Turniers ausgezeichnet – ein vor der WM undenkbares Szenario.

Ein reales Szenario hingegen ist der Ausverkauf in der DEL: Mit den Kassel Huskies und den Frankfurt Lions haben gleich zwei hessische DEL-Vereine Insolvenz angemeldet. Die Schlittenhunde wurden vorläufig aus der Liga ausgeschlossen. Der Alt-Meister aus Mainpolitan wehrt sich noch gegen ein selbiges Schicksal.

Das Frühlingsmärchen im Eishockey auf einer Stufe zum Wintermärchen im Handball oder gar dem Sommermärchen im Fußball. Wird die finanzielle Last in der nationalen Liga nun jegliche Zukunftsträume zerstören?

QUO VADIS, DEUTSCHES EISHOCKEY?

Die deutsche Hammer-WM:

Die deutsche Chaos-Liga:

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* Welt

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1 Kommentar

  1. Hockey #1 sagt:

    Die deutsche Eishockeyfreude nach der WM ist abgeschmolzen.

    Nach dem vorläufigen Aus für die Kassel Huskies nun auch das Ende für den anderen hessischen DEL-Klub, die Frankfurt Lions. Mit dem Lizenzentzug reagierte die DEL auf finanzielle Engpässe beim Alt-Meister. Ungeklärt ist noch die Zukunft der Klubs aus Köln, Krefeld, Hannover, Hamburg und Berlin.

    Damit schleudert die DEL dem Untergang entgegen. Bleibt abzuwarten, was als nächstes passiert…

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