Hasek der Beste in seiner Liga
Dominik Hasek gehört zur Torhüter-Elite der Neuzeit. Nach den großen Erfolgen in der NHL und auf internationalem Eis wechselt er mit 45 Jahren nach Spartak Moskau in die KHL.
Die Karriere des besten Eishockey-Goalies der Neuzeit geht weiter. In Moskau verdrängt der 45-Jährige Dominik Hasek den 29 Jahre alten deutschen Nationaltorhüter Dimitrij Kotschnew. Damit zieht sich die Handschrift von Milos Riha weiter durch das russische Hauptstadtteam. Mit Hasek und fünf slowakischen Spielern komplettiert der tschechische Eishockeylehrer sein Team mit erfahrenen NHL-Profis aus der ehemaligen Tschechoslowakei.
Ein Rückblick
Den Namen “Dominator” errung sich Hasek als NHL-Star. In den 1990er Jahren startete der tschechische Torhüter bei den Buffalo Sabres durch und gewann sechs Mal die Vezina-Trophy als bester Torhüter.
In 1998 erreichte Hasek wichtige Meilensteine seiner Karriere: Mit der zweiten Hart-Trophy, der wichtigsten Anerkennung im Welteishockey, zeichnete man ihn als ersten Torhüter zum zweiten Mal in Folge als wertvollster NHL-Spieler aus. Im Frühjahr des Jahres konnte Hasek seinen Superstar-Status in Tschechien manifestieren: Er führte die eishockeyverrückte Nation zu Olympiagold in Nagano. Folglich wurde Hasek zum tscheichen Hockeyspieler des 20. Jahrhundert ernannt.
Ein weiterer Karrierehöhepunkt folgte sechs Jahre später: Nach seiner Zeit in Buffalo, wo er 1999 das Finale um den Stanley Cup gegen Dallas verlor, bekam er weitere Chancen auf den Titel aller Titel. In 2002 gewann Hasek mit den Detroit Red Wings als erster europäischer Starter den Stanley Cup. Diesen Erfolg konnte er 2008 wiederholen, als er erneut mit den Red Wings den Titel holte.
Es folgten der Rücktritt und der Rücktritt vom Rücktritt, um mit seinem Heimatklub aus Pardubice die tschechische Meisterschaft zu gewinnen. Dieser Titel scheint Hasek das Gefühl zu verleihen, nochmal angreifen zu können: Der Schritt nach Russland, der wohl zweitstärksten Liga nach der NHL, ist überraschend.
Mit 45 Jahren, einer außerordentlichen NHL-Karriere und dem abschließenden Titel in der Heimat könnte Hasek mit einem Höhepunkt sein Karriereende beschließen. Ein Erfolg mit Moskau ist unwahrscheinlich und erscheint nur aus finanziellen Aspekten reizvoll. Doch wer weiß was Hasek noch vor hat: Denn bisher verstand er es immer, sich unsterblich zu machen – egal wo er im Tor stand.








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