Archive for the ‘Spieler’ Category

German W Marco Sturm; Chapter …

German W Marco Sturm; Chapter “Boston” closed after 302 Games, 106 Goals / Assistman “Big Joe” even had more Goals (116) since the ’05-Trade

German Players Hecht, Ehrhoff,…

German Players Hecht, Ehrhoff, Seidenberg, Sturm @~ 3.5m do not deliver more than solid. Goc @ 0.8m does, co-leads NSHs ppg stats.

#Sabres’ German Hecht hits 42n…

#Sabres German Hecht hits 42nd Shot for 1st Goal // Is this the starts of something good? http://www.nhl.com/ice/player.htm?id=8462077

#NHL German D Ehrhoff among To…

#NHL German D Ehrhoff among Top25: http://www.zeit.de/sport-newsticker/2010/11/5/259752xml Sport News: #Canucks weiter auf Erfolgskurs

Christian Ehrhoff (CC Flickr by jillig)

Christian Ehrhoff (CC Flickr by jillig)

Greiss verlässt NHL: “Ich bin…

Greiss verlässt NHL: “Ich bin froh, [in Schweden] zu sein.” Ein Armutszeugnis oder passen Deutsche nicht in die NHL? http://t.co/tY6DQv2

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#AHL Marlies’ German W Marcel Mueller scratched: “Suddenly, he’s gone invisible. ‘Have you seen him?’” – http://t.co/kA3KjjV

Der gute Toews

Auch die Eishockey-Welt gehört in Kinderhände

CC by ESPN / CDN

CC by ESPN / CDN

Es scheint als wären junge oder ungewöhnliche NHL-Kapitäne in Mode. Jonathan Towes, Kapitän der Chicago Blackhawks, ist einer davon. Mit einem Kapitän einer NHL-Franchise im Sinne einer Führungsfigur verbindet man normaler Weise einen älteren, etablierten und einflussreichen Spieler. Sozusagen einem 360-Grad-Vorbild.

Seit einiger Zeit ist ein ganz anderes Bild entstanden: Der Hoffnungsträger. Jonathon Toews wurde bereits mit 20 Jahren zum Kapitän ernannt, war aber keineswegs der Jüngste: Sidney Crosby war nur 19 Jahre alt, als er dieses Jahr zum ersten Mal das “C” seiner Pittsburgh Penguins auf der Brust trug. Vincent Lecavalier war mit 19 Jahren Kapitän in Tampa Bay. Roberto Luongo ist sogar als Torhüter der Mannschaftsführer in Vancouver – auch ohne das “C” auf dem Eis tragen zu dürfen (was seit Bill Durnan und über 60 Jahren nur Feldspielern vorbehalten bleibt).

Bisher war der Kapitäns-Status nur besonderen, erfahrenen Spielern vorbehalten. Einen sehr junger Spieler zum Leitwolf zu erklären, geschah eher selten. Steve Yzerman wurde 1986 mit 21 Jahren Kapitän der Detroit Red Wings, ein Amt das er bis zum Karriereende zwei Jahrzehnte später inne hatte. Aber Steve Yzerman ist ein absoluter Ausnahmespieler in der gesamten NHL-Geschichte. (Lesetipp: The Captain)

Warum der Wandel zur Jugend?

Die NHL-Franchises versuchen seit dem Lockout, das träge und wenig erfolgreiche Söldnerimage vergessen zu machen. Die Strategie wandelte sich und die Zeit der Identitätsfiguren brach an: Man entschied sich für einige Schlüsselspieler, die man mit sehr viel Geld für Jahre an den Verein bindet. Nur so sind hoffnungsvolle Zukunftsvisionen für die eigenen Fans zu schaffen.

Wer sind die jungen Kapitäne?

Die jüngsten NHL-Kapitäne der Geschichte

Die jüngsten NHL-Kapitäne der Geschichte

Roberto Luongo ist in Vancouver allgegenwärtig, doch berichten wir direkt über die echten “C”-Träger:

Vincent Lecavalier ist ein perfektes Beispiel, wie ein junger Kapitän mit der Last der Erfolgshoffnung umgehen muss. Als er im Jahr 2000 Kapitän der Lightning wurde, war die seit 1992 zur NHL gehörige Franchise aus Tampa Bay recht erfolglos: Nur 1995-96 erreichte man knapp die Playoffs, um in Runde 1 auszuscheiden. An Lecavalier gingen die mit dem Kapitänsamt verbundenen Leistungserwartungen nicht spurlos vorbei: Nach nur 37 Punkten in 2001 und zwei Saisons mit dem “C” verlor er das ehrenvolle Symbol wieder. Doch die nächsten vier Spielzeiten entwickelte sich Tampa prächtig, holte 2004 sogar den Stanley Cup. Seit der Saison 2008-09 ist Lecavalier, mit den Franchise-Rekorden aus 2006-07 von 52 Toren und 108 Punkten, sowie einem 85-Millionen-Dollar-Vertrag im Gepäck, wieder Kapitän – und Tampa wurde mit nur 66 Punkten NHL-Vorletzter. Mit dem Nachwuchsspieler Steven Stamkos schloß man die Saison 2009-10 mit 80 Punkten deutlich freundlicher ab.

Sidney Crosby, bereits in jungen Jahren die NHL-Figur der heutigen Zeit, schien aus dieser Entwicklung gelernt zu haben. Im Team der Pittsburgh Penguins, seit Mario Lemieux und Jaromir Jagr ein Team mit sehr erfolgreichen 90er Jahren, schien die Situation schwieriger: Als man ihm das Amt in der 2006-07er Spielzeit anbot, dachte er, “es wäre nicht richtig für ihn“. Er verstand, dass “deutlich mehr Verantwortung auf den Schultern lasten würde“. Als er schlussendlich das “C” vor der Spielzeit 2007-08 übernahm, brachte er sein Team direkt ins Finale um den Stanley Cup. Dieses verlor er gegen Detroit, doch revanchierte er sich im Folgejahr an gleicher Stelle und besiegte die Red Wings um den Stanley Cup wieder nach Pittsburgh zu holen. Seitdem gehören die Penguins in die Spitzengruppe der Liga. (Lesetipp: The Story of the Chicago Blackhawks (NHL: History and Heroes))

Nun kam die Geschichte der Chicago Blackhawks und des Jonathan Toews. Die Hawks, ein sogenanntes “Original Six”-Team und seit 1926 dabei, dazu dreifacher Stanley-Cup-Sieger, besitzt die größte historische Last der erwähnten Mannschaften. Seitdem Chicago 1992 gegen die besagten Penguins um Lemieux und Jagr erst im Finale verlor, ging es rasant bergab. Seit 1997 spielte die Metropole gar nur fünf magere Playoff-Spiele. Zehn Jahre später erholte sich das Team langsam, konnte diese Durststrecke aber nicht beenden. Im Sommer 2008 wurde Patrick Kane als bester Neuling mit der “Calder Memorial Trophy” ausgezeichnet. Mit Jonathan Toews und Kane, dazu einigen jungen Defensivspielern wie All-Star-Sensation Duncan Keith, fühlten sich die Blackhawks wieder bereit für den Angriff auf die Spitze. Man holte Brian Campbell für über 50 Millionen Dollar ins Team und konnte auch weitere gute Spieler hinzufügen. Die Stadt hat wieder Feuer für ihr Team gefangen, doch es fehlte der Kapitän. Toews ist nun dieser Kapitän, diese Identifikationsfigur, der den Erfolg zurückbringen soll – oder zumindest ein erfolgreiches Team anführen soll: “Jeder Spieler in unserer Kabine ist ein Führungsspieler auf seine Art und Weise“, lobt Toews seine Mitspieler. Dieser Toews also, der ein “ziemlich glücklicher Junge war, als er am Drafttag nach Chicago ging“. Nach einem weiteren Lehrjahr siegten die Blackhawks 2010 im Finale gegen die Philadelphia Fylers und holten den Stanley Cup nach Chicago. Toews wurde als wertvollster Spieler der Playoffs mit der Conn-Smythe-Trophy” ausgezeichnet. amit beendete ein junges Team nach 49 Jahren die zweitlängste titellose Phase eines NHL-Teams. Oder wie die NHL sagen würde: History is made – Eine echte Hollywood-Story.

Es sind diese Geschichten, die Eishockey und die NHL emotional erscheinen lassen. Ein knallharter Profisport, der um Attraktivität und Popularität kämpfen muss. Ein Sport, der junge Spieler zu Stars entwickelt. Eine Liga vergibt die größten Aufgaben, wie das Tragen des großen “C” auf der Brust, an die hoffnungsvollsten Talente.

Die NHL legt ihr Schicksal in Kinderhände!

Sie tut gut daran…

Weitere Sources:

„Zusammenpacken & nach Boston“

Marco Sturm und Dennis Seidenberg – zwei Deutsche unter den Bären. Am 3. März 2010 zeigte die eiskalte NHL-Tauschmöglichkeit der „Trade-Deadline“ seine unverhofft willkommene Seite.

CC by dan4th Flickr

CC by dan4th Flickr

Seidenberg musste nur noch schnell „den Spind ausräumen und mit dem Trainer sprechen“. Dann wurde zu Hause gepackt und die Ostküste hoch nach Boston verschifft. Es klang, als freute sich Seidenberg auf sein neues Ziel. Denn es ist auch eine neue Chance, den Stanley Cup zu gewinnen. Dieses Kunststück ist nach Uwe Krupp, der 1996 mit Colorado erfolgreich war, keinem deutschen Hockeyprofi mehr gelungen.

Doch wer ist eigentlich dieser Dennis Seidenberg? Wenn man an NHL-Spieler aus Deutschland dachte, kamen die Namen Marco Sturm, Jochen Hecht oder Christian Ehrhoff in den Sinn. Doch 2008-09 schaffte Seidenberg den Durchbruch bei den Hurricanes, war in der Spielzeit erfolgreicher wie in den letzten drei Jahren zusammen und skatete auch in den Playoffs um den Stanley Cup sehr lange mit. Dann dieses durchwachsene Jahr mit Florida, welches mit dem Trade nach Boston abermals die Aussicht auf eine verlängerte Spielzeit ermöglicht.

Laut Eishockey.com (Quelle: http://eishockey.com/berichte/hgrund1001_1.htm) erlebte Seidenberg ein „Auf und Ab“ in Florida, war zuletzt nicht mit der erhaltenen Eiszeit zufrieden. Und eigentlich wollte er sich erst im Sommer wieder neu entscheiden, wo er zukünftig spielen möchte. Doch es kam anders: Nach Philadelphia, einer der besseren Mannschaften mit genügend „Fanpotenzial“, in Carolina und Florida ließ es sich hingegen eher „gut leben“. Doch diese Formulierungen (seinen 66-Spiele-Ausflug nach Phoenix ließ er gar unkommentiert) zeugen nicht von vollkommener Erfüllung. „Lehrreiche Erfahrungen“ sind schön und gut, aber jetzt muss der nächste Karriereschritt erfolgen.

Aktuell spielt Seidenberg auf Augenhöhe mit Ehrhoff: Beide absolvierten bisher exakt 22:57 Minuten pro Partie in 63 Spielen, legten dazu exakt 21 Tore auf. Vielleicht hat Ehrhoff etwas mehr Zug zum Tor, doch nur selten konnten Verteidiger mit Toren entscheidend eingreifen, oder gar den Cup gewinnen. 1996 gab es das einmal: Als besagter Uwe Krupp das entscheidende Tor in Finalspiel erzielte. Laut Seidenberg selbst hätten „Thomas Greiss in San Jose oder der Marco Sturm in Boston die besten Chancen“ auf den Gewinn des Stanley Cups – und nun kann er auch auf sich selbst tippen.

German Watch I-10:

German Watch I 2010

German Watch I 2010

“Olie the Goalie” hört auf

Mit Olaf Kölzig hört einer der besten, wenn nicht der beste deutsche Eishockey-Torhüter auf.

Es steht noch nicht zu 100% fest, aber Kölzig selbst sagt in einem Hockeyweb.de-Interview, er werde “zu 99,9 Prozent [die] Schoner an den berühmten Nagel hängen”.

Olaf Kölzig beendet seine NHL-Karriere nach 764 Spielen

Olaf Kölzig beendet seine NHL-Karriere nach 764 Spielen

Damit endet seine NHL-Karriere voraussichtlich nach 719 Saison- und weiteren 45 Playoff-Spielen in der besten Eishockey-Liga der Welt. Dass damit auch die Eishockey-Karriere des 39-Jährigen ein Ende findet, ist wahrscheinlich: Denn “Olie the Goalie” werde “nur in der NHL spielen”. Seinen ersten Lebensabschnitt nach dem Eishockey verbringt er mit Frau, Kinder und Kegel in Tri-City.

Er spielte alle außer die letzten acht Spiele für die Washington Capitals. Nach dem Kurzaufenthalt in Tampa Bay ging er für eine noch kürzere Zeit nach Toronto, kam dort aber verletzungsbedingt nicht zum Einsatz.

Zu seinen größten Erfolgen zählen: “Hap” Holmes Memorial Award (niedrigster Gegentoreschnitt der AHL, 1994), Jack A. Butterfield Trophy (bester Spieler der AHL-Playoffs, 1994), “First All-Star Team” (NHL, 2000), Vezina Trophy (bester NHL-Torhüter der Saison, 2000), King Clancy Memorial Trophy (NHL-Auszeichnung für soziales Engagement und Führungsqualitäten, 2006), Teilnehmer am “All-Star Game” (NHL, 1998 und 2000), Deutscher Eishockeymeister mit den Eisbären Berlin (DEL, 2005).

Mißerfolg auf Deutsch

Hecht und Vanek keine Erfolgsbringer für Buffalo

“Das Einzige was fehlt, ist die Konstanz.” -Thomas Vanek

“Es fehlte uns einfach die nötige Konstanz.” – Jochen Hecht

Thomas Vanek

Die Tore stimmten, aber Thomas Vanek fehlten 20 Punkte in der vergangenen Saison zu seiner Karriere-Bestleistung aus 2006-07.

Die Phrasen von Thomas Vanek und Jochen Hecht klingen fast einstudiert. Die interne Analyse der Buffalo Sabres nach einer weiteren enttäuschenden Saison muss eindeutig ausgefallen sein: Ihr seid kein Playoff-Team.

Buffalo hat eine echte Spaßmannschaft, die auch nach den Weggängen von Chris Drury, Daniel Briere und Martin Biron noch intakt scheint. Doch die “Konstanz” ging mit den besagten Namen, die Konstanz eines Kapitäns, eines Erstlinien-Stürmers und eines Ersatztorhüters. Genau diese drei Positionen fehlten des Sabres im vergangenen Jahr und dem davor, um die Runde der letzten 16 zu erreichen.

Es reichten kleine Dinge, um das ach so intakte Team aus dem Leistungsbereich auf die Verliererstraße zu bringen. Craig Rivet, der 23. Kapitän (zugleich die Rückennummer vom Ex-Kapitän Chris Drury) der Buffalo Sabres, fehlte dem Team in 19 Spielen der ersten Saisonhälfte. Der zitierte Star-Flügelspieler Thomas Vanek verpasste im Februar und März neun Spiele durch eine Verletzung. Im gleichen Zeitraum fehlte der Star-Torhüter Ryan Miller weitere 13 Spiele, ebenfalls durch eine Verletzung. Drei Stützen brachen weg und schon verfiel ein “intaktes” Team in Inkonstanz.

Jochen Hecht hätte als altgedienter Buffalo-Führungsspieler die Lücke des robusten Defensiv-Verteidigers Rivet auffangen können – doch er war überfordert, lieferte seine schlechteste NHL-Saison seiner Karriere ab. Patrick Lalime sollte als erfahrener Torhüter Millers Verletzung abpuffern – jedoch kassierte er in 24 Einsätzen mehr als drei Gegentore pro Spiel und gewann nur fünf Spiele, bei 13 Niederlagen. Jason Pominville müsste als sicherer Punktelieferant die Eiszeit von Vanek in effektives Spiel umsetzen – aber auch er fand nicht zu sich, spielte die schlechteste seiner ersten drei vollen Spielzeiten.

Buffalo holte 2007 die “Presidents Trophy” als bestes NHL-Team, verpasste den großen Preis am Ende nur knapp. Danach verließen Drury, Briere und Biron eine spielerische atemberaubende Mannschaft, die sich bestens verstanden hat. Verstehen tun sich die heutigen Büffel immer noch. Aber der Spielwitz, die Geschwindigkeit und damit der Erfolg sind weg.

Diesen Mißerfolg haben die beiden deutschsprachigen Spieler, die mit acht und fast vier Millionen Dollar die beiden teuersten Spieler in Buffalo waren, maßgeblich mitzutragen.